03:52 29 November 2020
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    Eine mögliche rot-rot-grüne Mehrheit und die Debatte über Verstaatlichung von Firmen: Eine Initiative mit Nordrhein-Westfalens ehemaligem Bauminister Michael Groschek stellt sich unter dem Namen „Die wahre SPD“ gegen einen Linksruck bei den Sozialdemokraten.

    „Uns eint der Wille zu verhindern, dass auf dem nächsten Bundesparteitag nur über Linksaußen gestürmt wird“, sagte der frühere SPD-Landesvorsitzende gegenüber der „faz.net“ am Sonntag. Groschek zufolge hätten sich unter anderem mehrere Bürgermeister, Geschäftsführer, ehemalige Wirtschaftsminister und Bundestagsabgeordnete der Initiative angeschlossen.

    „Die SPD muss sich darauf besinnen, dass sie die Volkspartei der linken Mitte ist“, sagte Groschek. Er ist Mitglied im Bundesvorstand der SPD. Der Landespolitiker betont, dass die Partei immer für ökonomische Vernunft stehen müsse. „Wir brauchen den wirtschaftlichen Erfolg, um die enormen Herausforderungen durch Klimawandel, Digitalisierung und Globalisierung finanzieren zu können.“

    Die SPD müsse ihre industriepolitische Kompetenz zur Profilierung nutzen und keinesfalls die Grünen oder die Linkspartei imitieren.

    ​Bereits am Samstag hatte die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ über die Initiative berichtet. Dem „WDR“ sagte Groschek: „‘Die wahre SPD‘ ist vielleicht ein anmaßender Titel - aber es kommt darauf an, dass wir in den Mittelpunkt unserer Politik die Alltagssorgen der Menschen stellen“.  

    dpa/pal

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    Ideologie, Strategie, Politik, Krise, Sozialdemokraten, Nordrhein-Westfalen, Bündnis 90/Die Grünen, SPD