02:47 17 November 2019
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    Peking, China

    „Bis zum Letzten kämpfen“: Peking antwortet auf neue US-Drohungen

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    Politik
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    Der chinesische Außenamtssprecher Geng Shuang hat am Dienstag die Drohungen von US-Präsident Donald Trump kommentiert, chinesische Waren mit zusätzlichen Sperrzöllen zu belegen. China will laut Geng Shuang zwar keinen Handelskrieg mit den USA, hat aber auch keine Angst davor.

    „Wenn die USA nur eine weitere Eskalation der Handelsdifferenzen anstreben, werden wir eine entschlossene Antwort geben und bis zum Letzten kämpfen“, sagte der Sprecher.

    Wenn Washington zu gleichberechtigten Konsultationen bereit sei, sei die Tür Pekings offen.

    Zudem weiß Geng Shuang nach seinen eigenen Worten noch nicht, ob der Vorsitzende der VR China, Xi Jinping, plant, Trump beim G20-Treffen Ende Juni in Japan zu treffen.

    US-Präsident Donald Trump und seine Frau (Archiv)
    © REUTERS / CARLOS BARRIA
    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, die USA würden chinesische Waren mit zusätzlichen Sperrzöllen belegen, falls Staatschef Xi Jinping nicht zum G20-Gipfel kommt.

    Ende Mai hatte US-Finanzminister Steve Mnuchin erklärt, dass möglicherweise in einem Monat neue Einschränkungen für den chinesischen Import verhängt würden. Die Entscheidung dürfte aufgrund der Resultate des Treffens zwischen Trump und Xi am Rande des G20-Gipfels am 28. und 29. Juni im japanischen Osaka getroffen werden.

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    Tags:
    G20, Japan, Kampf, Handelskrieg, Geng Shuang, Xi Jinping, Donald Trump, China, USA