07:01 21 November 2019
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    Mohammed Dschawad Sarif (Archiv)

    Nach Vorfall im Golf von Oman: Teheran hegt Verdacht

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    Politik
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    Der iranische Außenminister Dschawad Sarif hat in einem Twitter-Eintrag die Angriffe auf zwei Tanker im Golf von Oman am Donnerstag als mehr als verdächtig bezeichnet.

    „Berichte über Angriffe auf Tanker mit Japan-Bezug“ erschienen demzufolge vor dem Hintergrund eines Treffens zwischen dem japanischen Premierminister, Shinzo Abe, und dem geistlichen Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei.

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    „Verdächtig beschreibt nicht einmal annähernd, was sich vermutlich an diesem Morgen herausgestellt hat“, so der Minister.

    Im Golf von Oman soll es am Donnerstagmorgen Medienberichten zufolge zu zwei großen Explosionen gekommen sein. Offenbar sind zwei Supertanker angegriffen worden. Es handelt sich um die „Front Altair“ unter der Flagge der Marshallinseln und die „Kokuka Courageous“, die unter der Flagge von Panama fährt.

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    Das mit Methanol beladene Schiff wurde von der japanischen Firma Kokuka Sangyo Co betrieben, meldet die örtliche Agentur Kyodo unter Verweis auf das Unternehmen Mitsubishi Gas Chemical Co. in Tokio.

    Der Iran rettete 44 Seeleute von den attackierten Öltankern und brachte sie auf sein Territorium, meldet IRNA unter Berufung auf eine Quelle.

    mo

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    Shinzō Abe, Shinzo Abe, Schiff, Attacke, Angriff, Öltanker, Tanker, Ayatollah Ali Chamenei, Ajatollah Ali Chamenei, Mohammed Dschawad Sarif, Mohammed Dschwad Sarif, Mohammad Javad Zarif, Japan, Oman, Iran