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    Protest gegen die Auslieferung von Julian Assange an die USA (Symbolbild)

    Ecuadors Ex-Präsident nennt Assanges Auslieferer „Henker“

    © REUTERS / HENRY NICHOLLS
    Politik
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    Der ehemalige Präsident von Ecuador Rafael Correa hat die Beamten scharf kritisiert, die für die Auslieferung des Gründers der Enthüllungsplattform WiliLeaks, Julian Assange, an die USA zuständig sind.

    „Es ist das, wovor wir immer wieder gewarnt haben. All das war ein großer Betrug“, schrieb er auf Twitter. „Mögen die Welt und die Geschichte nicht vergessen, wer diese Henker waren“. 

    ​Zuvor hatte der britische Innenminister Sajid Javid dem Auslieferungsantrag der USA für den Wikileaks-Gründer Julian Assange zugestimmt.

    Während der Amtszeit von Correa als Staatschef war Assange Asyl gewährt und die ecuadorianische Staatsbürgerschaft verliehen worden.

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    Seit 2012 hatte sich der Whistleblower in der ecuadorianischen Botschaft in London aufgehalten, um der Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Im April 2019 hat Ecuador das Asyl für Julian Assange widerrufen und ihn aus der Botschaft in London ausgewiesen. Der WikiLeaks-Gründer wurde am 11. April aufgrund der von Schweden und den USA erteilten Haftbefehle von der Polizei in London festgenommen.

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    Ende Mai haben die US-Behörden weitere Anschuldigungen gegen den Whistleblower zu 17 Episoden erhoben, die mit rechtswidriger Gewinnung und Offenlegung von Geheiminformationen im Zusammenhang stehen sollen. Nun drohen dem WikiLeaks-Gründer bis zu 175 Jahre Haft.

    asch/sna

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    Tags:
    Rafael Correa, USA, Auslieferung, Großbritannien, Julian Assange