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13:10 18 Juli 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Iran weist Vorwürfe zurück, Christchurch-Attentäter plädiert auf nicht schuldig, Warnung vor AfD

    © Sputnik / Illustration
    Politik
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    +++ Iran weist US-Vorwürfe wegen Öltankerangriffen zurück +++ Christchurch-Attentäter plädiert auf nicht schuldig +++ US-Firmen fordern Einigung mit China +++ Sachsens Ministerpräsident warnt vor AfD +++ Belästigungs-Vorwurf gegen Oscar-Preisträger +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

    Iran weist US-Vorwürfe wegen Öltankerangriffen zurück

    Der Iran hat jegliche Verantwortung für die Angriffe auf zwei Öltanker im Golf von Oman dementiert. Die haltlose Behauptung der USA mit Bezug auf die Öltanker-Vorfälle weise der Iran kategorisch zurück und verurteile sie auf das Schärfste, heißt es in einer Mitteilung der Vertretung Irans bei den Vereinten Nationen. US-Außenminister Mike Pompeo hatte Teheran beschuldigt, hinter den Angriffen auf zwei Öltanker zu stecken. Es handele sich um eine nicht hinnehmbare Eskalation der Spannung durch den Iran, so Pompeo.

    Christchurch-Attentäter plädiert auf nicht schuldig

    Mehr als drei Monate nach dem rassistisch motivierten Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland mit insgesamt 51 Toten hat der mutmaßliche Täter in allen 92 Punkten der Anklage auf nicht schuldig plädiert. Der Rechtsextremist aus Australien war per Video aus einem Hochsicherheitsgefängnis in Auckland zugeschaltet worden. Nach Medienberichten hatte er ein Lächeln im Gesicht, als sein Verteidiger für ihn auf nicht schuldig plädierte. Gleichzeitig ging ein Raunen der Opfer oder ihrer Familien durch den Gerichtssaal. Dem 28 Jahre alten Angeklagten droht lebenslange Haft.

    US-Firmen fordern Einigung mit China

    Über 600 US-amerikanische Firmen fordern von Präsident Trump, sich im Handelsstreit mit China zu einigen. In einem offenen Brief warnen die Unternehmen, dass zusätzliche Zölle der Wirtschaft und den Verbrauchern schaden würden. Bis zu zwei Millionen Arbeitsplätze seien in Gefahr. Ein eskalierender Handelskrieg mit China sei nicht im Interesse des Landes, beide Seiten würden verlieren, heißt es in dem Schreiben der Unternehmer. Das Weiße Haus hat sich zu diesem Schreiben noch nicht geäußert.

    Sachsens Ministerpräsident warnt vor AfD

    Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat mit Blick auf die Wahl des Görlitzer Oberbürgermeisters am Sonntag vor der AfD gewarnt. Viele Menschen unterschätzen die Radikalität der AfD, sagte er der Thüringer Allgemeinen. Die Stadt brauche jemanden, der Mehrheiten organisieren und nach vorne gehen könne. Görlitz habe große Chancen, die AfD werde sie niemals nutzen. Er wünsche seiner Heimatstadt Görlitz einen zum Konsens fähigen Oberbürgermeister.

    Belästigungs-Vorwurf gegen Oscar-Preisträger

    Oscar-Preisträger Cuba Gooding Jr. hat sich nach Belästigungsvorwürfen in New York freiwillig der Polizei gestellt und seine Aussage zu der Sache gemacht. Nach Medienberichten hatte ihm eine 29-Jährige vorgeworfen, sie bei einer Feier in einer Bar in Manhattan unsittlich berührt zu haben. Gooding bestritt die Vorwürfe und plädierte bei der ersten Anhörung vor Gericht auf nicht schuldig.

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