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08:52 17 Juli 2019
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    Teheran, Iran (Symbolbild)

    Vorfall im Golf von Oman: Teheran bestellt britischen Botschafter nach Londons Vorwürfen ein

    © AP Photo / Vahid Salemi
    Politik
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    Das iranische Außenministerium hat am Samstag den britischen Botschafter in Teheran, Rob Macaire, wegen Londons Vorwürfe hinsichtlich der Rolle von Teheran an den jüngsten Zwischenfällen im Golf von Oman einbestellt. Dies meldet die Nachrichtenagentur ISNA.

    „Nach den blind nach den USA getätigten Äußerungen des britischen Außenministers, die der Wirklichkeit nicht entsprochen und unserem Land die Beteiligung an den Vorfällen mit zwei Öltankern im Golf von Oman vorgeworfen hatten, (…) wurde gegenüber dem Botschafter Großbritanniens entschlossener Protest geäußert“, hieß es.

    US-Außenminister Mike Pompeo hatte den Iran für die mutmaßlichen Angriffe auf die zwei Tanker verantwortlich gemacht und Teheran einer inakzeptablen Eskalations-Kampagne beschuldigt.

    Am Freitagabend hatte der britische Außenminister Jeremy Hunt der iranischen Revolutionsgarde die Beteiligung an den jüngsten Ereignissen im Golf von Oman vorgeworfen.

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    Im Golf von Oman sollen sich am Donnerstagmorgen laut Medienberichten zwei große Explosionen ereignet haben. Offenbar wurden zwei Supertanker angegriffen – die „Front Altair“ unter der Flagge der Marshallinseln und die „Kokuka Courageous“, die unter der Flagge von Panama fährt.

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    Der Iran rettete insgesamt 44 Seeleute von den attackierten Öltankern und brachte sie auf sein Territorium, wie die Agentur IRNA unter Berufung auf eine Quelle berichtete.

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    Tags:
    Öltanker, Golf von Oman, Botschafter, Großbritannien, Iran