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05:26 23 Juli 2019
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    Hacker-Angriff (Symbolbild)Mitarbeiter des Konzerns Rosenergoatom

    Cyberangriffe gegen Russland: Kreml kommentiert US-Zeitungsbericht

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    Der Vorschlag Moskaus an Washington, gemeinsam Cyberverbrechen entgegenzuwirken, hat laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow keinen Anklang gefunden. Peskow nahm Stellung zu einem in der „New York Times“ veröffentlichten Artikel über Cyberattacken gegen Russland.

    Wie das Blatt schreibt, versuchen die US-Geheimdienste immer öfter, Schadsoftware in Energieversorgungssysteme Russlands hineinzuschleusen. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Artikelverfasser als „Volksfeinde“. Die Veröffentlichung einer „so unwahrhaften Geschichte“ sei „faktisch ein Landesverrat der ehemals großen Zeitung“, so Trump.

    Die Zeitungsredaktion entgegnete, derartige Äußerungen gegenüber Massenmedien seien gefährlich, zudem sei die Regierung über den Artikeltext noch vor dessen Publikation in Kenntnis gesetzt worden.

    „Gerade Präsident Putin und die russische Seite waren es, die wiederholt versucht hatten, eine internationale Zusammenarbeit zu initiieren, um gemeinsam jeglichen Formen der Cyberkriminalität entgegenzuwirken. Bedauernswert haben die US-amerikanischen Partner auf diese unsere Vorschläge nicht reagiert“, so Peskow.

    Der Sprecher bestätigte, strategisch wichtige Objekte Russlands seien regelmäßig Cyberangriffen aus dem Ausland ausgesetzt, aber „die zuständigen Behörden“ kämpften erfolgreich dagegen.

    Das russische Energieministerium hatte zuvor auf die genannte Publikation in der „New York Times“ reagiert. Die Energieversorgungsunternehmen würden selbst ihre Informationssysteme schützen und hätten bisher keine solchen Attacken gemeldet, hieß es.

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