22:54 27 Januar 2020
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    Die haltlosen Vorwürfe der USA gegen Russland wegen „Nukleartests“ sind laut dem russischen Außenministerium nichts anderes als ein „Deckmantel“ für eigene künftige Nuklearversuche und für einen Ausstieg der USA aus dem Kernwaffenteststopp-Vertrag.

    In einer Erklärung auf der Webseite des Außenamtes wird unterstrichen, dass die neuen Anschuldigungen des US-Verteidigungsministeriums gegen Russland wegen Verletzung des Kernwaffenteststopp-Vertrages „völlig grundlos“ seien.

    Laut dem russischen Außenamt verfolgen die USA dabei ein Schema, das zuvor in Bezug auf den Vertrag über Kurz- und Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag) genutzt worden sei. Demnach soll ein Ausstieg der USA aus dem Kernwaffenteststopp-Vertrag, der von Russland angeblich nicht eingehalten wird, der nächste Schritt der amerikanischen Seite sein, vermutet das Außenamt.

    Am 29. Mai war berichtet worden, dass der Direktor des Aufklärungsdienstes des Pentagon, Robert Ashley, Russland verdächtige, in Verletzung des genannten Vertrages Nukleartests durchgeführt zu haben. Die russische Seite nannte Ashleys Erklärung eine Provokation.

    Über den Kernwaffenteststopp-Vertrag hinaus, der im Jahr 1996 unterzeichnet wurde, sind Russland und die USA durch den Vertrag über das Verbot von Kernwaffenversuchen in der Atmosphäre, im Weltraum und unter Wasser (Moskauer Atomteststoppabkommen) verbunden, der die Möglichkeit von unterirdischen Atomexplosionen nicht ausschließt.

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