09:11 28 September 2020
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    Drei Klimaaktivisten haben sich Dienstagsmorgen im Rahmen einer Kampagne an den Zaun des Berner Bundeshauses gekettet. Nach einer Stunde mussten sie von der Feuerwehr losgeschnitten werden.

    Am Dienstagmorgen haben sich drei Personen an den Zaun des Berner Bundeshauses gekettet. Es handelte sich hierbei um eine Aufforderung an die Regierung, notwendige Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen. Sie wurden von der Feuerwehr von ihren Ketten befreit und anschließend von der Polizei abgeführt.

    ​Die Protestanten waren Angehörige der Bewegung „Extinction Rebellion“, einer internationalen Gruppe von Aktivisten, die sich für Klima- und Umweltschutz einsetzen und zum Beispiel die Forderung vertreten, die Treibhausgas-Emissionen bis 2025 auf ein Netto-Null zu reduzieren. Diese Bewegung kommt ursprünglich aus Großbritannien und hat mittlerweile auch mehrere Aktionen in Deutschland durchgeführt. 29 Aktivisten haben sich letzte Woche schon vor das Bundeskanzleramt gekettet. Auch in der Schweiz hat „Extinction Rebellion“ mit weiteren Aktionen, wie dem Vergießen von Kunstblut am Bärenplatz in Bern, auf die Zerstörung der Umwelt aufmerksam gemacht. Anhand dieser Proteste wollen sie genügend Druck aufbauen, um die Regierung zu einer politischen Reaktion zu zwingen.

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    Tags:
    Klimaschutz, Umweltschutz, Polizeigewalt, Protestaktion, Schweiz, Bern