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20:42 19 September 2019
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    Begräbnis für den ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke

    Lübcke-Mord: Merz spricht von „fataler Entwicklung“ für Deutschland

    © REUTERS / Pool/Swen Pfoertner
    Politik
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    Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke als „fatale Entwicklung für unser Land“ bezeichnet.

    „Wir haben es mit einer fatalen Verrohung der Sprache und Umgangsformen zu tun. Und dort wo Sprache verroht, verrohen die Umgangsformen, und wo die Umgangsformen verrohen, geschehen politische Anschläge“, sagt Merz in der ARD-Sendung „maischberger.die woche". 

    Zugleich kritisierte er Kanzlerin Angela Merkel (CDU): „Die AfD gäbe es vom Namen gar nicht, wenn das Wort alternativlos nicht in die Politik eingeführt worden wäre. Das teile ich überhaupt nicht, denn in einer Demokratie gibt es immer Alternativen." Einer möglichen Koalition mit der AfD auf Länderebene erteilte er eine kategorische Absage: „So lange eine Partei rechtsradikale Kräfte fördert, um das Thema zu besetzen, kommen sie (für eine Koalition) nicht in Frage.“

    Der Kasseler Regierungspräsident war in der Nacht zum 2. Juni mit einer Schussverletzung am Kopf auf der Terrasse seines Wohnhauses im hessischen Wolfhagen-Istha entdeckt worden und wenig später gestorben. Am Wochenende wurde der mutmaßliche Rechtsextremist Stephan E. in Untersuchungshaft genommen. Die ermittelnde Bundesanwaltschaft stuft den Mord als politisches Attentat mit rechtsextremem Hintergrund ein.

    (sp/dpa)

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    Tags:
    Mord, Deutschland, CDU, Walter Lübcke, Friedrich Merz