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11:05 22 Oktober 2019
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    Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu (Archivbild)

    Was ist Zweck des Westens im Informationskrieg gegen Russland? Schoigu erläutert

    © Sputnik / Wadim Sawitskij
    Politik
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    Sergej Schoigu, der russische Verteidigungsminister, hat sich auf einer Veranstaltung im Rahmen der Waffenmesse Army 2019 zum Thema des Informationskrieges des Westens gegen Russland und dazu geäußert, welche Ziele damit verfolgt werden.

    „Das Hauptziel dieses Krieges ist der Wunsch, Russland und letztendlich die Welt zu kontrollieren“, sagte Schoigu in einer Eröffnungsrede  auf der Konferenz „Aktuelle Fragen des Widerstands im Bereich Information“ im Rahmen der Waffenmesse Army 2019. 

    Ihm zufolge ist „der aggressive Informationseinfluss“ vonseiten des Westens auf Russland darauf zurückzuführen, dass Russland den ihm nach dem Zusammenbruch der UdSSR abhandengekommenen Status des zweiten Pols wiedererlangt hat, wodurch die Welt im globalen Gleichgewicht bleibt.   

    „Womit ist all diese –  nennen wir es so – Agonie des Westens verbunden? Mit der Geburt des zweiten Pols der Weltordnung, der begraben zu sein schien. Alles war bereits erledigt: ein Grabstein wurde aufgestellt, auch eine Einzäunung, Totenkränze waren bereitgelegt. <...> Und dann war plötzlich der Beschluss da, einen zweiten Pol zur Welt zu bringen. Und hier wird er geboren“, sagte der russische Verteidigungsminister.

    Laut Schoigu ist diese „Geburt“ für Russland nicht von einer „Qual“ begleitet. „Für uns ist dies Schöpfung, Kreativität, Energie. Diese Sache machen wir mit einem Herzenswunsch.“

    Die Welt werde wieder multipolar, aber vielen westlichen Ländern missfalle das. Jedoch sei die moderne Welt so, dass es unmöglich sei, „einfach eine große Lust zu bekommen und mit dem Regieren zu beginnen“, fügte Schoigu hinzu.

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    Tags:
    Russland, Westen, Informationskrieg, Sergej Schoigu