20:08 26 Januar 2020
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    Der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel ist neuer Vorsitzender der Atlantik-Brücke. Diese kümmert sich um die „Pflege der deutsch-amerikanischen Beziehungen”.

    Wie der Verein mitteilte, wurde der ehemalige Außenminister am Mittwochabend zum Nachfolger von Friedrich Merz (CDU) gewählt, der zehn Jahre an der Spitze gestanden hatte.

    Merz betonte bei seinem Abschied die Bedeutung der deutsch-amerikanischen Beziehungen:

    „Das transatlantische Verhältnis ist mehr als Handelspolitik, mehr als ein sicherheitspolitisches Bündnis. Es ist eine Wertegemeinschaft, in der wir auch unsere Interessen vertreten müssen.”

    Gabriel seinerseits erklärte, dass das Verhältnis zu den USA nicht besser oder schlechter sei, als man es seit den 50er Jahren gewohnt sei, „sondern schlicht anders”.

    Die Atlantik-Brücke ist nach Ansicht von Gabriel „genau der richtige Ausgangspunkt”, um dem neue Impulse zu geben.

    Auch die beiden Stellvertreter von Merz, Ex-Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) und der Unternehmensberater Burkhard Schwenker, schieden aus ihren Ämtern.

    Zu ihren Nachfolgern wurden der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen (CDU), und der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, bestimmt.

    ng/dpa

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    Tags:
    Deutschland, USA, Atlantik, SPD, Sigmar Gabriel