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16:35 20 September 2019
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    Nato-Gipfel in Brüssel (Archivbild)

    S-400-Kauf: Nato rechnet mit „Fortschritt“ nach Treffen Trump-Erdogan in Osaka – Medien

    © Sputnik / Alexej Witwizkij
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    Das Streben der Türkei nach russischen S-400-Systemen – Ein Überblick (20)
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    Jens Stoltenberg, der Nato-Generalsekretär, erwartet laut Medienberichten, dass das Gespräch zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan am Rande des G20-Gipfels in Osaka (Japan) dazu beitragen wird, in der „schwierigen Frage“ des Kaufs der russischen S-400-Fla-Komplexe durch Ankara voranzukommen.

    Stoltenberg zufolge ist dieses Thema am Rande mehrerer Ministerkonferenzen der Nato-Länder besprochen worden. „Das ist eine schwierige Frage“, so der Nato- Generalsekretär. 

    „Ich begrüße es, dass die USA und die Türkei sowohl bei solchen Gesprächen als auch in Osaka, wo Trump und Erdogan zusammentreffen werden, einen Dialog zu diesem Thema führen. Ich hoffe, dadurch lässt sich ein gewisser Fortschritt in dieser schwierigen Frage erzielen“, so Stoltenberg weiter.

    Die USA und andere Nato-Länder hatten Ankara wiederholt wegen des Deals mit Moskau kritisiert. Zudem hatte das Pentagon der Türkei klar gemacht, dass der Erwerb der russischen Raketenabwehrsysteme S-400 ihre Teilnahme am Programm zur Entwicklung des neuesten US-amerikanischen F-35-Jagdbombers völlig ausschließen werde.

    Zuvor hatte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Eric Pahon, gegenüber russischen Medien erklärt, dass Washington den S-400-Erwerb durch die Türkei als einen „strategischen Trick“ Moskaus betrachte, der darauf abziele, einen Keil zwischen Ankara und seinen westlichen Verbündeten zu treiben. 

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    Themen:
    Das Streben der Türkei nach russischen S-400-Systemen – Ein Überblick (20)
    Tags:
    S-400, Recep Tayyip Erdogan, Donald Trump, Jens Stoltenberg, NATO