03:26 24 Februar 2020
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    Die Europäische Union fordert laut dem EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn Serbien dazu auf, die Reformen im Land zu beschleunigen, um die Verhandlungsdynamik bezüglich seines EU-Beitritts aufrechtzuerhalten.

    „Ich wünschte, dass Serbien den Reformprozess beschleunigt, um das allgemeine Tempo der EU-Beitrittsverhandlungen aufrechterhalten zu können. Serbien muss in Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Grundrechte und demokratische Verwaltung entschlossener handeln“, sagte Johannes Hahn auf einer Pressekonferenz in Brüssel am Donnerstag. 

    Dort fand das zehnte Treffen zu den EU-Beitrittsverhandlungen mit Serbien statt, bei dem die Seiten ein weiteres und damit neuntes Kapitel unter dem Titel „Finanzdienstleistungen“ eröffnet haben.

    Die Verhandlungen über den EU-Beitritt Serbiens hatten im Januar 2014 begonnen. Seit der Staat 2012 Aufnahmekandidat wurde, sind laut Medienberichten zwölf der insgesamt 35 Beitrittskapitel eröffnet worden. Abgeschlossen seien die Kapital Bildung und Wissenschaft.

    Die Europäische Union hat Albanien, Mazedonien, Serbien und Montenegro den Kandidatenstatus hinsichtlich der EU-Mitgliedschaft gewährt. Im Februar 2016 hatte  Bosnien-Herzegowina seinen Antrag auf einen Beitritt eingereicht. Auch das Kosovo, dessen Unabhängigkeit bislang von 23 der 28 EU-Mitgliedstaaten anerkannt wurde, will in die EU aufgenommen werden.

    Die EU-Kommission erklärte wiederholt, eine neue Phase der EU-Erweiterung könne nicht vor 2025 stattfinden.

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    Tags:
    EU, Johannes Hahn, Serbien, EU-Beitritt