15:48 21 Januar 2020
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    Lage in Venezuela – alle Entwicklungen (18)
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    Die US-Regierung hat Sanktionen gegen den Sohn des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro verhängt. Das teilte das Finanzministerium am Freitag in Washington mit.

    Die Behörde begründete den Schritt damit, dass Nicolas Ernesto Maduro Guerra Teil der „unrechtmäßigen” Regierung Venezuelas sei.

    Maduro würde sich auf seinen Sohn Nicolasito und andere verlassen, um die Wirtschaft im Würgegriff zu halten und die Bevölkerung Venezuelas zu unterdrücken, so die Begründung von Finanzminister Steven Mnuchin.

    In Venezuela liefert sich der selbsternannte venezolanische Interimspräsident Juan Guaidó seit Monaten einen Machtkampf mit Staatschef Nicolás Maduro. Der Präsident wirft Guaidó vor, mit Hilfe der USA einen Staatsstreich gegen seine sozialistische Regierung zu planen.

    Die USA hatten Guaidó nahezu sofort als Interimspräsidenten anerkannt und von Maduro den Rücktritt gefordert.

    Hierzu verhängten sie wirtschaftliche Sanktionen gegen ihn und sein Umfeld. Bislang laufen diese Bemühungen aber ins Leere.

    Dennoch glaubt US-Präsident Donald Trump nicht, dass seine Politik gescheitert sei.

    „Die Dinge brauchen Zeit“, sagte er bei einem Treffen mit dem brasilianischen Staatschef Jair Bolsonaro am Rande des G20-Gipfels in Japan.

    ng/

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    Sanktionen, Juan Guaido, Nicolás Maduro, Venezuela, USA