06:30 07 Juni 2020
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    Großbritannien wird einen beliebigen Einsatz chemischer Waffen in Syrien nicht unbeantwortet lassen. Das erklärte Noch-Premierministerin Theresa May am Freitag bei einem Treffen mit Russlands Präsident am Rande eines G20-Gipfels im japanischen Osaka nach Angaben von Mays Sprecher.

    Im Hinblick darauf, dass beide Länder ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates seien, hätten May und Putin aktuelle internationale Fragen erörtert, fuhr der Sprecher fort. Es sei wichtig, dass der Iran aus dem Atomabkommen nicht aussteige. Zudem habe Präsident Putin einen Angriff von Syriens Präsident Baschar al-Assad auf Idlib nicht zuzulassen, habe May zu Putin nach Angaben des Sprechers gesagt.

    Russlands Außenministerium hatte zuvor darauf hingewiesen, dass die Informationsattacken über den Einsatz von Kampfstoffen durch die syrischen Truppen das Ziel verfolgen, die Terroristen reinzuwaschen und eventuelle Schläge gegen Syrien zu rechtfertigen.

    Der Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa zufolge stützen sich die USA in ihren Vorwürfen an Damaskus, Chemiewaffen in Idlib eingesetzt zu haben, auf nicht überprüfte Quellen, darunter auf Internetseiten der Terroristen. Auch das Außenministerium Syriens dementierte Berichte über Chemieattacken der Regierungstruppen.

    am/

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    Tags:
    Chemiewaffen, Syrien, Treffen, G20-Gipfel, Theresa May, Wladimir Putin, Russland, Großbritannien