08:49 02 April 2020
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    Die britische Premierministerin Theresa May hat laut dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow „hart“ mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über den Skripal-Fall gesprochen, ohne jedoch die Schuld Moskaus zu beweisen.

    „Sie hat wirklich hart über den Fall Skripal gesprochen. Und ganz klar hat Präsident Putin ihr alles erklärt, was in diesem Fall zu erklären war “, sagte Peskow in der TV-Sendung „Moskau.Kreml.Putin“.

    Ferner erinnerte er daran, dass die britische Seite weder Russland noch seinen Verbündeten in Europa Beweise zu dem mutmaßlichen Giftanschlag vorgelegt habe. Andernfalls wären sie veröffentlicht worden.

    Er betonte auch, dass im Kreml immer noch nicht bekannt sei, „wo die Skripals sind, ob sie überhaupt existieren und ob ihnen etwas passiert ist“.

    „Hier muss man die Dinge nur beim richtigen Namen nennen. Daher war dieser Teil des Gesprächs wirklich schwierig – extrem offen“, sagte Peskow.

    Zuvor hatte May bei dem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Japan Bedingungen genannt, unter denen es bessere Beziehungen zwischen beiden Staaten geben könnte. Nach Informationen des Büros der britischen Regierungschefin hatte sie dem russischen Präsidenten gesagt, „dass es solange keine Normalisierung geben kann, bis Russland mit seiner unverantwortlichen und destabilisierenden Tätigkeit aufgehört hat, die Großbritannien und seine Verbündeten bedroht“.

    sm/gs

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    Tags:
    G20, Wladimir Putin, Theresa May