02:24 21 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Rot-Grün-Rot in Bremen vereinbart, Explosion in Kabul, Balkon in Stuttgart eingestürzt

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    Politik
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    +++ Rot-Grün-Rot in Bremen vereinbart +++ Starke Explosion in afghanischer Hauptstadt Kabul +++ EU-Gipfel soll nach stundenlanger Unterbrechung fortgesetzt werden +++ SPD will Klöckners Tierwohl-Label nicht zustimmen +++ Verletzte bei Balkoneinsturz

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

    Rot-Grün-Rot in Bremen vereinbart

    Der Koalitionsvertrag für eine rot-grün-rote Regierung in Bremen steht. Nach stundenlangen Verhandlungen haben sich in der Nacht SPD, Grüne und Linke einstimmig auf einen 140 Seiten langen Text geeinigt, teilte die Grünen-Delegation mit. Heute Nachmittag soll der Vertrag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz vorgestellt werden. Spätestens am Abend nach den Landesvorstandssitzungen der Parteien werden wohl auch Namen bekannt werden.

    Starke Explosion in afghanischer Hauptstadt Kabul

    Im Zentrum der afghanischen Hauptstadt Kabul ist heute eine starke Explosionen zu hören gewesen. Ein Polizeisprecher bestätigte eine Explosion in Kabul, gab aber zunächst keine weiteren Informationen preis. Bilder in sozialen Medien zeigten eine große Rauchwolke. Der lokale TV-Sender Shamshad berichtete, eine Autobombe sei an der nördlichen Wand des Senders im Osten Kabuls detoniert. Der Fernsehkanal sendete für rund 20 Minuten nicht. Als er wieder berichtete, sprach der Moderator von einer weiteren, kleinen Explosion.

    EU-Gipfel soll nach stundenlanger Unterbrechung fortgesetzt werden

    Beim EU-Sondergipfel zur Besetzung von Spitzenposten sind am frühen Montagmorgen nach achtstündiger Unterbrechung wieder alle 28 Staats- und Regierungschefs zusammengerufen worden. Man werde sich in Kürze zum Frühstück treffen, teilte ein Sprecher von EU-Ratschef Donald Tusk gegen 07.00 Uhr in Brüssel mit. Der Gipfel war seit 23.00 Uhr unterbrochen. Tusk traf während der Nacht alle 28 Teilnehmer einzeln, um ein Personalpaket zu schnüren.

    SPD will Klöckners Tierwohl-Label nicht zustimmen

    Die SPD hat Widerstand gegen die Pläne von Agrarministerin Julia Klöckner für ein freiwilliges Tierwohl-Logo angekündigt. Der vorliegende Entwurf der Landwirtschaftsministerin bekäme absehbar keine Mehrheit in den Koalitionsfraktionen, sagte SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch. Klöckner betreibe öffentlichkeitswirksame Ankündigungspolitik ohne Substanz. Die SPD fordert eine Pflicht zur Tierwohl-Kennzeichnung.

    Verletzte bei Balkoneinsturz in Stuttgart

    Ein volles Planschbecken auf einem Balkon zur Abhilfe gegen die Hitze war wohl zu viel des Guten. Der Balkon eines Wohn- und Geschäftshaus in Stuttgart stürzte ein, dabei wurden sechs Menschen leicht verletzt. Vermutlich durch das zu hohe Gewicht des Pools mit drei Metern Durchmesser und 70 Zentimetern Höhe sei der Holzbalkon im ersten Obergeschoss einseitig eingestürzt, berichtete die Polizei. Menschen im Alter von 21 bis 54 Jahren rutschten vier Meter in die Tiefe. Eine Person kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus.

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    Tags:
    EU-Gipfel, Julia Klöckner, Bremen, Kabul