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    Serbische Unternehmen haben laut dem staatlichen Fernsehen ihre Handelstätigkeit im Norden des Kosovo, der mehrheitlich von ethnischen Serben bewohnt wird, eingestellt – aus Protest gegen im Vorjahr verhängte Einfuhrabgaben.

    „Das wird so bleiben, bis Pristina die Zölle aufhebt. Wir haben sie gewarnt, dass wir mit solchen Abgaben nicht arbeiten können, und das passiert gerade. Solange wir nicht Produkte unter normalen Bedingungen erwerben und wie der Rest der Welt arbeiten können, wird das so weitergehen”, sagte der Chef des Unternehmervereins im Nordkosovo Radoš Petrović.

    Der Aktion hätten sich alle serbischen Unternehmer, die ihre Geschäfte in der betroffenen Region betreiben, angeschlossen.

    Über ihre Pläne in Kosovska Mitrovica hatte zuvor außerdem Ksenija Božović, die stellvertretende Vorsitzende der politischen Bewegung „Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit” berichtet.

    Die kosovarische Regierung hatte im November 2018 auf serbische Importe 100-Prozent-Zölle eingeführt. Der Schritt soll eine Gegenreaktion unter anderem auf eine Kampagne gegen die Aufnahme des Kosovo in die internationale Polizeiorganisation Interpol gewesen sein.

    Serbiens Handelsminister Rasim Ljajic sprach in der vergangenen Woche von einer drohenden humanitären Katastrophe in Kosovo-Gebieten, wo die serbische Bevölkerung wegen der Zölle von Nahrungsmittelmangel betroffen ist.

    jeg/ae

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    Tags:
    Importe, Zölle, Protest, Unternehmer, Nordkosovo, Serbien