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    Manfred Weber in Brüssel am 24. Juni 2019

    Manfred Weber gibt Anspruch auf EU-Kommissionsspitze auf

    © AP Photo / Virginia Mayo
    Politik
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    Der CSU-Politiker Manfred Weber gibt seinen Anspruch auf das Amt des EU-Kommissionspräsidenten auf. Sein Sprecher bestätigte am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel, dass er sein Mandat als Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei zurückgegeben habe.

    CSU-Vize Manfred Weber legt sein Mandat als Spitzenkandidat der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) nieder.

    „Hier hat meine Reise im letzten September als Spitzenkandidat begonnen, hier endet sie”, sagt Weber laut seinem Sprecher in der EVP-Fraktionssitzung in Straßburg.

    Zuvor war berichten worden, dass Ratspräsident Donald Tusk im EU-Postenpoker Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen als Kommissionspräsidentin vorschlagen will. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (DPA) am Dienstag aus sicherer Quelle.

    Der Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber, würde demnach die zweite Hälfte der Legislatur dieses Spitzenamt übernehmen. Der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten, Frans Timmermans, soll seine bisherige Funktion als erster Vizepräsident der EU-Kommission behalten, wie die dpa weiter erfuhr.

    ai/rtr/dpa

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