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13:33 18 Juli 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Schlimme Zustände in US-Migrantenlagern, Kapitänin frei, Schüsse in Kalifornien

    © Sputnik / Illustration
    Politik
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    +++ Schlimme Zustände in US-Migrantenlagern +++ Sea Watch 3-Kapitänin frei +++ Angriff auf Migrantenlager in Libyen +++ Schüsse in kalifornischem Einkaufzentrum +++ 800.000 Menschen müssen Häuser in Japan verlassen +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

    Schlimme Zustände in US-Migrantenlagern

    Die interne Aufsichtsbehörde des US-Heimatschutzministeriums hat ein verheerendes Bild von Lagern gezeichnet, in denen Migranten nach dem illegalen Grenzübertritt aus Mexiko in die USA festgehalten werden. Nach der Inspektion von fünf solchen Einrichtungen der Grenzpolizei im Rio Grande Valley warnte das Büro des Generalinspekteurs, die Lager seien gefährlich überfüllt. Erwachsene und Kinder würden häufig zu lange festgehalten. Der heute veröffentliche Bericht schilderte alarmierende hygienische Zustände in den inspizierten Einrichtungen.

    Sea Watch 3-Kapitänin frei

    Die Kapitänin der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch, Carola Rackete, hat mit Erleichterung auf ihre Freilassung reagiert. Rackete war am Samstag festgenommen worden, nachdem sie das Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ mit 40 Migranten an Bord unerlaubt nach Italien gefahren hatte. Gestern hatte ein Ermittlungsrichter den Hausarrest für Kapitänin Rackete aufgehoben.

    Angriff auf Migrantenlager in Libyen

    Bei einem mutmaßlichen Luftangriff auf ein mit afrikanischen Migranten überfülltes Lager in der libyschen Hauptstadt Tripolis sind 35 Menschen getötet und mehr als 70 weitere verletzt worden. Die Attacke in der Nacht habe im Stadtteil Tadschura im Osten von Tripolis stattgefunden, hieß es aus Regierungskreisen. Der Präsidentschaftsrat machte die Truppen von General Chalifa Haftar für den Angriff verantwortlich, der im Osten Libyens seine Machtbasis hat.

    Schüsse in kalifornischem Einkaufzentrum

    In einem kalifornischen Einkaufszentrum sind zwei Menschen durch Schüsse verletzt worden. Die Polizei fahndet nach zwei möglichen Tätern. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Schüsse nicht wahllos, sondern gezielt abgegeben wurden. Der Vorfall in einer Shopping Mall in San Bruno südlich von San Francisco löste einen Großeinsatz der Polizei aus. Viele Menschen versteckten sich oder rannten in Panik aus der Anlage heraus. Das gesamte Einkaufszentrum wurde geräumt, eine nahegelegene U-Bahnstation gesperrt.

    800.000 Menschen müssen Häuser in Japan verlassen

    Wegen sintflutartiger Regenfälle im Südwesten Japans müssen sich Hunderttausende Menschen in Sicherheit bringen. Die Behörden in der Provinz Kagoshima wiesen rund 800.000 Bürger wegen der Gefahr von Erdrutschen und Überflutungen an, ihre Häuser zu verlassen. Die nationale Wetterbehörde warnte den Südwesten und Westen des Inselreiches vor weiter andauernden Regenfällen.

     

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