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16:25 20 September 2019
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    Venezolanische Militärs während des gemeinsamen Manövers in Wladiwostok (Archivbild)

    Russland wird Potential von Streitkräften Venezuelas verstärken – Vize-Außenminister

    © Sputnik / Witalij Ankow
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    Lage in Venezuela – alle Entwicklungen (18)
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    Moskau wird das Potential der Streitkräfte Venezuelas weiter verstärken. Dies sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow gegenüber Journalisten.

    „Wir werden natürlich im Rahmen der bestehenden Vereinbarungen Maßnahmen durchführen, die es ermöglichen, das Potential der Streitkräfte dieses Landes zu verstärken“, sagte Rjabkow.

    Er betonte dabei, dass „die Spekulationen um das Thema, dass sich russische Militärs in Venezuela befinden, mehrmals berichtigt wurden“.

    „Ich möchte unterstreichen, dass es um Wartung von Technik geht, die dorthin geliefert wurde. Man muss ruhig und systematisch arbeiten, ohne auf feindliche Umtriebe zu achten“, fügte der Politiker hinzu.

    Putschversuch in Venezuela

    Am 23. Januar dieses Jahres hatte sich der Präsident der Nationalversammlung von Venezuela, Juan Guaido, während Protesten zum Übergangspräsidenten des Landes erklärt. Die Vereinigten Staaten sowie mehrere Länder Lateinamerikas und weltweit auch andere, darunter das EU-Parlament, hatten Guaido umgehend als Interimsstaatschef anerkannt. Russland, China, die Türkei und weitere Staaten bekundeten dagegen Solidarität mit Maduro, der seinen Rücktritt ablehnte und von einem von den Vereinigten Staaten inszenierten Putschversuch sprach.

    Russische Militärs in Venezuela

    Mitten in der venezolanischen Machtkrise hatte Russland im März rund einhundert Militärangehörige mit zwei Flugzeugen nach Venezuela gebracht. Mit der Verlegung des Personals, die nach eigenen Angaben im Rahmen der militärtechnischen Zusammenarbeit erfolgte, zog Russland den Unmut der Amerikaner auf sich, die offenbar einen Machtwechsel in dem ölreichen südamerikanischen Land anstreben. Der Nationale Sicherheitsberater der Vereinigten Staaten, John Bolton, sprach damals von einer „direkten Bedrohung“. US-Präsident Donald Trump war noch deutlicher: „Russland muss raus“ aus Venezuela, sagte er.

    Laut dem russischen Vizeaußenminister Sergej Rjabkow handelt es sich bei der Ankunft russischer Militärangehörige in Venezuela um einen Routinebesuch: Die Soldaten sollen die zuvor gelieferte Technik planmäßig warten.

    ak/sb/sna

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    Themen:
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    Tags:
    Venezuela, Russland