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    Kroatien kann sich schon im Jahr 2023 dem Euro-Währungsgebiet anschließen, wie die Agentur Bloomberg unter Berufung auf den Gouverneur der kroatischen Nationalbank, Boris Vujčić, schreibt.

    Das Land habe ein Beitrittsverfahren zum Europäischen Wechselkursmechanismus (ERM II) eingeleitet, sagte Vujčić. „Es stehen noch keine Termine fest, aber wir müssen Schritt für Schritt vorangehen“, so der Bank-Chef.

    Nach seinen Worten kann Kroatien gegen Mitte kommenden Jahres den Bedingungen für den Beitritt zum ERM II gerecht werden und sich „mindestens in zwei Jahren“ auf Euro umstellen.

    Zu den Verpflichtungen, die Kroatien übernehmen muss, gehören eine sichere Stabilität des Finanz- und Bankensystems, positive Finanzwerte, eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Europäischen Zentralbank und einige strukturmäßige Maßnahmen, darunter eine Verbesserung des Geschäftsklimas.

    Im Mai hatte der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, erklärt, dass Griechenland 2001 aufgrund gefälschter Statistiken Euro-Mitglied geworden sei.

    ls

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    Tags:
    Bloomberg, Jean-Claude Juncker, Europäische Zentralbank (EZB), Kroatien