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    Gebäude der Internationalen Atomenergie-Organisation, wo das Atomdeal mit dem Iran unterzeichnet wurde

    Wegen erhöhter Urananreicherung: Deutschland und EU appellieren an Iran

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    Politik
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    Atomstreit mit Iran (137)
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    Das Außenministerium Deutschlands hat in einer Pressemitteilung am Sonntag die Entscheidung des Irans über die Erhöhung seines Urananreicherungsniveaus kritisiert und zur Aufhebung dieser Veränderung aufgerufen. Auch die EU zeigte sich wesentlich beunruhigt.

    Das Auswärtige Amt sei über die Erklärung des Irans besorgt, warte aber auf weitere Informationen der Internationalen Atomenergie-Organisation.

    „Wir rufen den Iran mit Nachdruck dazu auf, alle Schritte einzustellen und rückgängig zu machen, die unvereinbar mit den Verpflichtungen des Irans im Rahmen des JCPoA sind“, hieß es in der Mitteilung.

    Dazu gehört dem Ressort zufolge auch die Nichteinhaltung der Obergrenze von Beständen an niedrig angereichertem Uran.

    Auch die Europäische Union brachte ihre Bedenken zum Ausdruck. Eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini sagte: „Wir sind extrem besorgt über die Mitteilung Irans, wonach das Land mit der Urananreicherung über dem Limit von 3,67 Prozent begonnen hat.“ Sie rief Teheran ebenfalls zur Umkehr der neuen Anreicherungspolitik auf.

    Am Sonntag gab der Iran bekannt, dass er sich ab sofort nicht mehr an das im Wiener Atomabkommen 2015 erlaubte 3,67-Prozent-Limit zur Urananreicherung halten wolle. Es ist eine Reaktion auf das Vorgehen der USA, die seit ihrem Ausstieg aus dem Atomabkommen schwere Sanktionen gegen Teheran verhängt hatten.

    msch/dpa

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    Themen:
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    Atomdeal, EU, Deutschland, Urananreicherung, Uran, Iran