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22:21 20 September 2019
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    Während OSZE und PACE nicht wollen: Business-Delegation aus Deutschland plant Krim-Besuch

    © Sputnik / Vladimir Sergeyev
    Politik
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    Eine Business-Delegation aus Deutschland plant, im Herbst die Halbinsel Krim zu besuchen. Der Vorsitzende des Ausschusses für zwischennationale Beziehungen des Krim-Parlaments Juri Gempel verriet dabei das Ziel dieser Reise.

    Laut Gempel befindet sich aktuell ein Vertreter der deutschen Delegation zu einem Kennenlernbesuch auf der Krim.

    „Im Auftrag von seinen Kollegen studierte er, in welche Bereiche man investieren könnte. Das sind vor allem das Kur-Geschäft und die Landwirtschaft. Wir haben den Besuch der Business-Delegation für Oktober geplant und besprochen“, so der Politiker gegenüber dem Radiosender „Sputnik auf der Krim“.

    Ausländische Unternehmen interessieren sich Gempel zufolge vor allem für Investitionen in Landwirtschaft, Tourismus, Immobilien und Medizin.

    Im April 2019 hatte eine große Gruppe deutscher Geschäftsleute und Politiker an Veranstaltungen des 5. Internationalen Wirtschaftsforums in Jalta teilgenommen.

    OSZE und PACE mehrmals eingeladen

    Darüber hinaus sagte Gempel, dass man mehrmals die Delegationen der OSZE und PACE auf die Krim eingeladen habe, „damit sie kommen und sehen, aber leider wollen sie nicht“.

    „Wenn sie auf die Krim kommen und sehen, was und wie es in Wirklichkeit läuft, wird es einfach nicht korrekt sein, die Bevölkerung westlicher Länder weiter zu betrügen. Sie werden wenigstens teilweise gezwungen sein, anzuerkennen, dass es bei uns auf der Krim keine Menschenrechtsverletzungen gibt und sich die Krim dynamisch entwickelt“, fuhr er fort.

    Derzeit nutzen die OSZE und PACE „Lügen-Informationen, wobei sie den Kurs der lästerlichen Politik seitens der Ukraine beibehalten“, um die Anti-Russland-Rhetorik fortzuführen.

    Resolution über die Krim

    Am Samstag hatte ein Ausschuss der Parlamentarischen Versammlung der OSZE eine Resolution verabschiedet, die von einem ukrainischen Abgeordneten vorbereitet worden war und „das Vorgehen Russlands“ auf der Krim verurteilt.

    Halbinsel Krim

    Beim Volksentscheid am 16. März 2014 über den künftigen Status der Halbinsel Krim und der Stadt Sewastopol hatten 96,77 Prozent beziehungsweise 95,6 Prozent für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt. Am 18. März 2014 war der Vertrag über die Wiedervereinigung unterzeichnet worden. Trotz des Volksentscheids erachtet die Ukraine die Krim weiterhin als Teil ihres Territoriums, wenngleich als einen besetzten Teil. Der Kreml weist seinerseits darauf hin, dass sich die Bürger der Krim auf demokratischem Wege für den Beitritt zu Russland entschieden hätten.

    ak/ae/sna

     

     

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    Tags:
    PACE, OSZE, Deutschland, Besuch, Krim