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23:35 16 Oktober 2019
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    Graffiti auf dem ehmeligen Gebäude der US-Botschaft in Teheran

    „Wir stehen erst am Anfang“: Bolton zu Iran-Sanktionen

    © AFP 2019 / ATTA KENARE
    Politik
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    Die bereits gegen den Iran verhängten Sanktionen sind laut dem nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, erst der Beginn der Strafmaßnahmen, die die USA ergreifen wollen, um Teheran von seinem Atomprogramm abzubringen.

    Die Kampagne des US-Präsidenten zur Ausübung maximalen Drucks auf den Iran gehe auf, betonte Bolton in seiner vom TV-Sender Fox Buisness übertragen Rede bei der Konferenz der Organisation „Christians United for Israel“, die den jüdischen Staat unterstützt.

    „Um die ‚Financial Times‘ zu zitieren, bricht die iranische Wirtschaft unter ihrem Gewicht (unter dem Gewicht der US-Sanktionen – Anm. d. Red.) zusammen“, behauptete er.

    Und wir fangen gerade erst an. Im November haben wir die lähmenden Sanktionen, die Teheran ursprünglich an den Verhandlungstisch gebracht hatte, wieder eingeführt“, äußerte er. „Und wir haben nicht damit aufgehört“. Ziel des Präsidenten sei, einen neuen Deal zu bekommen, der im besten Interesse der Vereinigten Staaten ausgehandelt würde, fügte er hinzu.  

    Das Atom-Abkommen mit dem Iran aus dem Jahr 2015 bezeichnete Bolton als „das schlimmste diplomatische Debakel der amerikanischen Geschichte“.

    Die Vereinigten Staaten würden den Druck auf das iranische Regime weiter erhöhen, bis es sein Atomwaffenprogramm aufgebe und seine gewalttätigen Aktivitäten im gesamten Nahen Osten beende.

    „Kein Regime, das ‚Tod für Amerika‘ oder ‚Tod für Israel‘ skandiert, wird von dieser Regierung einen Deal bekommen“, versicherte Bolton.

    asch/ae

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    Tags:
    US-Sanktionen, Sanktionen, Atomprogramm, John Bolton, Iran, USA