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14:18 16 Juli 2019
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    Spezialkräfte der Kosovo Polizei

    „Flagrantes Beispiel für legale Gewalt“: Serbien reagiert auf Verhaftungen im Kosovo

    © Sputnik / Marko Kujavic
    Politik
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    Zwei serbische Staatsbürger sind laut dem Nachrichtenportal Balkan Insight an einem Grenzübergang zwischen dem Kosovo und Serbien wegen Spionage-Verdacht festgenommen worden. Die Belgrader Behörden bestehen darauf, dass die Inhaftierung rechtswidrig sei.

    Die beiden Serben, die mit den Initialen T.T. und D.D. gekennzeichnet sind, wurden am Grenzübergang Dheu i Bardhe festgenommen, weil sie angeblich versucht hätten, Dateien aus dem Kosovo zu schmuggeln, und somit eine Straftat der Spionage begangen hätten, so die Staatsanwaltschaft Gjilan.

    Die Vertreterin der Staatsanwaltschaft Liridona Xheladini behauptet, die beiden verhafteten Serben seien vom serbischen Innenministerium geschickt worden, um Akten über kosovoserbische Beamte in den Gemeinden Kllokot und Vitia abzurufen und nach Serbien zu bringen. Bei der Durchsuchung ihres Autos soll die kosovarische Polizei angeblich die Akten gefunden haben, wonach sie die Verdächtigen festnahm.

    Die Abteilung der serbischen Regierung für das Kosovo habe die Verhaftungen verurteilt und beschrieb sie als „flagrantes Beispiel für legale Gewalt“. Die beiden Festgenommenen sind demzufolge Leiter einer Grundschule in Vitina und einer Berufsschule in Vrbovac.

    Dies sei laut Belgrad ein Beweis dafür, dass „eine Kampagne der Einschüchterung der Serben im Kosovo und in Metohija durch die Festnahme von Serben und Staatsbeamten fortgesetzt wird“.

    sm/mt

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