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18:14 20 September 2019
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    Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) (Archiv)

    Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) und YouTuber Rezo machen auf Twitter gegen Maaßen mobil

    © AFP 2019 / Soeren Stache / dpa
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    Auf den ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen prasselt wegen seiner umstrittenen Äußerungen derzeit viel Kritik ein. Staatssekretärin Sawsan Chebli hat via Twitter vorgeschlagen, Maaßen kollektiv zu ignorieren. Rückendeckung bekommt sie von YouTuber Rezo.

    Der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen freue sich jedes Mal über die Aufmerksamkeit, wenn sich alle kollektiv über seine Aussagen aufregten, schrieb Chebli in ihrem Tweet am Donnerstag und schlug vor, Maaßen künftig kollektiv zu ignorieren. Der Tweet stieß auf breite Resonanz – Beleg dafür sind 2500 „Gefällt mir“-Angaben, über 220 Kommentare und über 180 Retweets.

    Einer der prominentesten und reichweitenstärksten Unterstützer ist YouTuber Rezo. Der junge Influencer mit den auffälligen blauen Haaren und der unverblümten Kritik an der CDU reagierte nur zwei Minuten später auf Cheblis Tweet mit einem „Deal“:

     

    Rezos Boykottaufruf stieß auf gemischte Reaktionen. Während er eine durchaus beachtliche Zahl an „Gefällt mir“-Angaben und Retweets einbrachte, klingen viele Kommentare eher spöttisch.

    Egal, wen man in dem Fall unterstützt, Maaßen oder Chebli und Rezo – ähnlich sind sich die Strategien. Mit öffentlichen Statements ohne ausufernde Begründungen wird versucht, Aufmerksamkeit zu erzeugen und Meinung zu machen. Und profitieren können offenbar beide Seiten.

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    Tags:
    Sawsan Chebli, Hans-Georg Maaßen, Kritik, YouTuber „Rezo“, Deutschland