22:28 05 Juni 2020
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    Die US-amerikanischen und britischen Geheimdienste planen Fehlinformationen über das Umfeld des russischen Präsidenten Wladimir Putin und die Führung des Verteidigungsministeriums, um diese als Begründung für die neuen antirussischen Sanktionen zu verwenden. Dies teilt die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf eine Quelle mit.

    „Derzeit macht sich eine aktive Phase der antirussischen Kampagne bemerkbar, die von den westlichen Geheimdiensten organisiert wird und darauf abzielt, Personen aus dem inneren Umkreis des Präsidenten Russlands sowie die Führung des Verteidigungsministeriums zu diskreditieren. Im Informationsraum wird sehr aggressiv vorgegangen. Im Rahmen der unverhüllten provokativen Aktionen erfinden die Fachleute der US-amerikanischen und britischen Geheimdienste gefälschte Informationen über die russische Führung“, sagte eine Quelle in den militärdiplomatischen Kreisen im Gespräch mit der Agentur.

    Diese Kampagne wiederhole im Allgemeinen das Szenario des sogenannten „Panamagates“ (die in den westlichen Medien 2015 veröffentlichten Informationen über die Offshore – Anm. d. Red.). Dabei würden die Informationen, die für den Westen günstig sind, künstlich zusammengestellt und über gemeinnützige Organisationen, die dem US-Außenministerium angeschlossen sind, in den Medienraum ausgesetzt. Zu solchen Organisationen würden, so die Quelle, das „Projekt zur Untersuchung von Korruption und organisierter Kriminalität“ (Organized Crime and Corruption Reporting Project, OCCRP) und „Das Internationale Netzwerk investigativer Journalisten“ (International Consortium for Investigative Journalism, ICIJ) zählen.

    Fakenews

    Diese „Fakenews“ würden dann in die Medien gelangen, darunter in jene, die von einflussreichen US-amerikanischen Finanziers kontrolliert würden. In diesem Fall handle es sich um die zahlreichen Fonds von George Soros und William Browder, fügte die Quelle hinzu.

    Darüber hinaus seien in der neuen Phase der antirussischen Kampagne die von den US-Behörden öffentlich finanzierten Medien beteiligt, darunter auch solche, die in der Russischen Föderation als ausländische Agenten eingestuft seien wie „Radio Liberty (dt.: Freiheit)“, der TV-Sender „Nastojaschtscheje Wremja“ (dt.: Gegenwart), aber auch OCCRP und andere Organisationen.

    „Wie auch im Falle des ˏPanamagatesˊ benutzt das Weiße Haus vorhersehbar diese Informationsanlässe trotz deren Absurdität, um die neuen Strafmaßnahmen zu rechtfertigen. Solche Aktionen sind eine direkte Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Russischen Föderation, die darauf abzielt, die Lage im Land zu destabilisieren, das wirtschaftliche Potenzial Russlands zu schwächen und einen Hebel für den politischen Einfluss auf dessen Führung zu bilden“, so die Quelle der Agentur.

    pd/mt/sna

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    Falschmeldung, USA, Geheimdienste, Wladimir Putin