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06:33 18 Oktober 2019
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    Crew eines US-Langstreckenbombers des Typs B-52 im Einsatz (Archivbild)US-Bomber B-52 (Archiv)

    US Air Force lüftet Details zur Notlandung ihres Bombers B-52 in England

    © Foto: U.S. Air Force / Senior Airman Stuart Bright © Foto : U.S. Air Force/Staff Sgt. Angelita M. Lawrence
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    Die US Air Force hat die Details zur Notlandung eines strategischen Langstreckenbombers B-52 auf dem britischen Luftstützpunkt Mildenhall Mitte Juni veröffentlicht. Nach dem Eingang eines Notrufs wegen eines Zwischenfalls an Bord wurde das Bodenpersonal alarmiert. Dies berichtet das US-Fachportal „Defence Blog“.

    Nachdem die B-52 erfolgreich gelandet war und am Ende der Landebahn angehalten hatte, hätten die Feuerwehrleute schnell das Feuer am beschädigten Triebwerk eingedämmt und der Besatzung geholfen, das Flugzeug zu verlassen, heißt es im Beitrag. Dann hätten sie das Feuer völlig gelöscht.

    „Wir arbeiten ständig an ähnlichen Situationen auf dem Kommandoposten“, sagte Sergeant Jose Valdez, der leitende Flugdienstberater für Notfälle des Luftstützpunkts. 

    Beim Abschleppen des riesigen B-52-Bombers zum Flugzeugabstellplatz habe Sergeant Andres Anello geführt, der mit diesem Bomber aufgrund einer in den USA stattgefundenen Schulung vertraut gewesen sei.  

     „Ich hatte einen Tag frei. Von zu Hause aus hörte ich das Geräusch eines Flugzeugs am Himmel, anders als bei jedem anderen Flugzeug der Mildenhall-Basis“, sagte Anello. „Sie riefen mich an und sagten, dass eine havarierte B-52 in unsere Richtung fliege. Ich fuhr sofort zum Luftstützpunkt.“

    Die Bodendienste hätten gut funktioniert, und bei der Notlandung eines Bombers, der eine Atomwaffe tragen könne, sei niemand verletzt worden.

    Auf der Mildenhall-Basis befindet sich das 100. Flugzeuggeschwader der US Air Force-Tanker. Gerade aus diesem Grund steuerte der havarierte Bomber auf die Seinen zu, obwohl es eine Möglichkeit gab, an einem anderen, näher gelegenen Flugplatz zu landen.

    B-52 von einem russischen Kampfjet abgefangen

    Zuvor war berichtet worden, dass ein Flugzeug von dem US-Luftstützpunkt Minot im Bundesstaat North Dakota am 17. Juni plötzlich in Großbritannien am Himmel aufgetaucht wäre und eine Landung wegen eines Unfalls an Bord beantragt hätte. Bei der B-52 soll angeblich ein Triebwerk von acht anderen ausgefallen und in Brand geraten sein.  

    Zuvor hatte der Bomber an der Nato-Übung Saber Guardian 2019 teilgenommen und über dem Schwarzen Meer patrouilliert. Während eines Fluges näherte er sich der Krim-Küste und wurde von einem russischen Su-27-Kampfjet abgefangen.

    Dieser Vorfall sei aber nicht mit der nachfolgenden Havarie verbunden, betonte der Pressedienst der US Air Force.

    pd/mt


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    Tags:
    B-52, Luftstützpunkt, US Air Force USAF