18:55 09 Dezember 2019
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    Der philippinische Präsident, Rodrigo Duterte (Archivbild)

    Duterte stellt sexuelle Belästigung unter Strafe

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    Politik
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    Der nicht gerade für Zurückhaltung und politische Korrektheit bekannte philippinische Präsident Rodrigo Duterte lässt künftig öffentliche sexuelle Belästigung bestrafen. Ein entsprechendes Gesetz ist bereits in Kraft getreten. Allerdings dürfte Duterte bereits selbst gegen die meisten neuen Bestimmungen verstoßen haben.

    Duterte hatte das „Gesetz über sichere Räume“ schon im April unterzeichnet, veröffentlicht wurde es aber erst am Montag. Fürs Hinterherpfeifen, für anzügliche Blicke, frauenfeindliche, homophobe und transphobe Beleidigungen oder das ständige Erzählen schmutziger Witze drohen Bußgelder oder gar die Festnahme.

    Exhibitionismus, Befummeln, Stalken, Kneifen oder das Reiben an fremden Körpern werden künftig mit bis zu sechs Monaten Gefängnis geahndet.

    Bemerkenswert ist, dass Duterte früher selbst durch Äußerungen aufgefallen war, die man als sexistisch bezeichnen könnte. Ende 2018 sorgte er für viel Empörung, als er erzählte, wie er als Teenager einem schlafenden Dienstmädchen ins Höschen fasste. Im August 2018 hatte er in einer Rede geäußert: „Solange es viele schöne Frauen gibt, gibt es auch viele Vergewaltigungsfälle.“ In einer anderen Rede hatte er Soldaten geraten, Rebellinnen in die Geschlechtsorgane zu schießen.

    ta/ae/dpa

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    Tags:
    Strafe, Sexuelle Belästigung, Rodrigo Duterte