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01:29 16 Oktober 2019
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    Pentagon-Gebäude in Washington (Archivbild)

    Designierter Pentagon-Chef: S-400-Kauf durch Türkei „untergräbt F-35-Potenzial”

    CC BY-SA 2.0 / David B. Gleason / The Pentagon
    Politik
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    Der Kauf russischer Luftabwehrsysteme S-400 durch die Türkei gefährdet laut dem designierten US-Verteidigungsminister Mark Esper das amerikanische F-35-Projekt, an dessen Entwicklung auch Ankara beteiligt ist.

    „Der Kauf der (Luftabwehrsysteme – Anm. d. Red.) S-400 untergräbt grundlegend das Potenzial der F-35 (Kampfjets – Anm. d. Red.) und somit unsere Fähigkeit, künftig die Überlegenheit in der Luft aufrechtzuerhalten”, sagte Esper bei einer Anhörung im US-Senat.

    Er präzisierte weiter, er werde im Fall seiner Bestätigung als Pentagon-Chef eine klare Botschaft an die Türkei senden: Entweder S-400 oder F-35, beides zu haben sei unmöglich.

    Russische S-400 für die Türkei

    Die Entscheidung der Türkei, Raketenabwehrsysteme S-400 aus russischer Produktion zu kaufen, hat die Beziehungen zwischen Ankara und Washington stark belastet. Das Pentagon hat das türkisch-russische Abkommen als direkte Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA bezeichnet.

    Anfang des Monats drohte der damalige amtierende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan in einem Brief an die Regierung in Ankara mit einem Zurückfahren der militärischen Zusammenarbeit. Außerdem würden keine weiteren Piloten zur Ausbildung an F-35-Kampfjets zugelassen.

    jeg/gs/sna

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    Tags:
    F-35, S-400, Pentagon, USA, Russland, Türkei