11:42 16 Dezember 2019
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    Impfung (Symbolbild)

    Bundeskabinett bringt Masern-Impfpflicht auf den Weg

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    Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Impfpflicht gegen Masern beschlossen.

    Ab März 2020 sollen Kita-Kinder, Schüler und auch bestimmte Erwachsenengruppen nachweisen müssen, dass sie geimpft sind. Bei Verstößen drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 2500 Euro. Kinder, die keine Impfung bekommen haben, dürfen in Kitas nicht mehr aufgenommen werden.

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte zu den hohen Bußgeldern: „Das ist wie im Straßenverkehr: Wer sich und andere etwa durch zu schnelles Fahren gefährdet, da ist eine Bußgeldbewährung auch selbstverständlich, und das gilt für Masern dann genauso.”

    Die Maßnahme wird mit dem weltweiten Anstieg von Infektionskrankheiten begründet. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 543 Masernfälle gemeldet, im ersten Halbjahr 2019 schon mehr als 400 Fälle.

    „Es liegt daher eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Gesundheit vor, der mit weiterführenden Maßnahmen begegnet werden muss“, hieß es in der Erklärung.

    jeg/gs/dpa

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    Tags:
    Gesetz, Impfpflicht, Masern