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00:42 21 August 2019
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    US-Soldaten in Syrien (Archiv)

    USA wollen stärkere Präsenz privater Militärfirmen in Syrien – Russlands Außenministerium

    © Foto: U.S. Army / Staff Sgt. Timothy R. Koster
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    Die Vereinigten Staaten planen laut der russischen Außenamtssprecherin Maria Sacharowa, die Präsenz von privaten Militärunternehmen in Syrien zu verstärken.

    „Das Kommando der US-Streitkräfte agiert im Zusammenhang mit der geplanten Reduzierung seines Kontingents in Syrien auf eine interessante Weise – es erhöht nämlich die Anzahl der im Norden und Nordosten operierenden Angehörigen privater Militärunternehmen“, sagte Sacharowa bei einem Briefing in Moskau.

    Inzwischen befinden sich in Syrien nach ihren Angaben mehr als 4000 Spezialisten privater Militärfirmen. 540 Militärs, darunter 70 Vertreter des Kommando- und Ausbildungspersonals, trafen dort in der zweiten Junihälfte ein.

    „Die Hauptaufgaben von privaten Militärunternehmen sind die Ausbildung der gegenüber Washington treuen Kampfeinheiten sowie Schutz der Öl- und Gasinfrastruktur und Gewährleistung der Sicherheit”, betonte Sacharowa.

    US-Abzug aus Syrien

    US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember den Abzug von rund 2000 amerikanischen Soldaten aus Nordost-Syrien angekündigt. Dort unterstützen sie die oppositionelle Miliz SDF, deren Kämpfer im März die letzte Hochburg der IS-Terroristen* in Syrien eingenommen hatten. Dennoch sind Dschihadisten weiterhin aktiv – nun im Untergrund.

    Inzwischen hieß es aber von Washington, man wolle doch bis zu 400 Soldaten in Nordost-Syrien lassen, damit sich die Situation in den Kurdengebieten stabilisiert. Dabei soll es außerdem um Unterstützung der US-Verbündeten aus der Anti-IS-Koalition gehen.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

    jeg/gs/sna

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    Tags:
    Maria Sacharowa, Außenministerium Russlands, Syrien, USA