11:24 04 April 2020
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    Deutschland und Russland haben die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zurückgewiesen, Gespräche über den bewaffneten Konflikt in der Ostukraine auch mit den USA und Großbritannien zu führen.

    Das sogenannte Normandie-Format hat sich bewährt, betonten Außenminister Heiko Maas und sein russischer Kollege Sergej Lawrow am Donnerstag in Bonn.

    Vorschlag von Selenski

    Selenski hatte zuvor vorgeschlagen, neben Deutschland, Frankreich, der Urkaine und Russland auch Vertreter der USA und Großbritanniens zu den Gesprächen zur Umsetzung des sogenannten Minsker Friedensabkommens für die Ostukraine hinzuziehen.

    Maas lobte Fortschritte bei der Umsetzung des Friedensabkommens. Zugleich kritisierte er, dass die Vergabe russischer Pässe an die Bevölkerung der gesamten ukrainischen Regionen Lugansk und Donezk nicht zu einer Deeskalation beitrage. Lawrow wies die Kritik zurück und sagte, man könne niemanden verbieten, Pässe des eigenen Landes anzubieten. Er wiederholte zudem, dass der Konflikt 2014 durch einen von der EU mitgetragenen Staatsstreich in Kiew ausgelöst worden sei.

    ai/rtr

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    Tags:
    Normandie-Format, USA, Ukraine, Heiko Maas, Sergej Lawrow