Widgets Magazine
22:39 20 September 2019
SNA Radio
    Das Kapitol-Gebäude in Washington

    Versöhnungsgebet im US-Kongress: Pfarrer vertreibt Dämonen – Video

    © AP Photo / J. Scott Applewhite
    Politik
    Zum Kurzlink
    19420
    Abonnieren

    Das Repräsentantenhaus des US-Kongresses hat am Donnerstag eine Sitzung erst begonnen, nachdem ein Pfarrer das Gebet zur Vertreibung von bösen Geistern aus dem Sitzungsraum gesprochen hatte. Ein Video darüber wurde auf der Twitterseite der Kongress-Kammer veröffentlicht.

    Das Gebet wurde vom eigenen Pastor des Repräsentantenhauses, Pat Conroy, zelebriert. „Es war eine schwierige, vom Streit geprägte Woche, als dunkle Kräfte am Werk zu sein schienen. Jetzt vertreibe ich alle Geister der Finsternis, alle Geister, die nicht von Gott sind, von diesem Ort“, so der Geistliche.

    ​Er war eingeladen worden, als das Repräsentantenhaus durch heftige Streitreden wegen einer Resolution gegen US-Präsident Donald Trump erschüttert worden war.

    Zuvor hatten die Mitglieder des Repräsentantenhauses laut Reuters für eine Resolution gestimmt, die „rassistische“ Äußerungen Trumps kritisiert und hervorhebt, dass es keinen Unterschied zwischen den Amerikanern je nach dem Modus ihrer Einbürgerung gebe. Das Dokument hat keinerlei juristische Folgen.

    Wie am 15. Juli bekannt geworden war, habe Trump in einem Post bei Twitter geschrieben: „‘Fortschrittliche‘ weibliche Demokraten aus dem Kongress, die ursprünglich aus Ländern stammten, deren Regierungen eine vollständige und totale Katastrophe sind, (…) erzählen jetzt dem Volk der USA – der größten und machtvollsten Nation - lautstark und böse, wie unsere Regierung sein sollte.“

    ​Trump schlug vor, dass diese Frauen in ihre Herkunftsländer zurückkehren und ihren Staaten helfen könnten. Dann betonte Trump laut CNN auf einer Pressekonferenz, dass die aus Somalia gebürtige Ilhan Omar angeblich die Terrormiliz „Al-Qaida“* gelobt hätte.

    *Al Qaida – in Russland verbotene Terrorvereinigung  

    ls/mt

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    CNN, Twitter, Donald Trump, Reuters, US-Repräsentantenhaus, US-Kongress, USA