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01:18 21 August 2019
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    US-Sicherheitsberater John Bolton (Archiv)

    Bolton: Status quo um Kosovo weder in Pristinas noch in Belgrads Interesse

    © AP Photo / Jessica Hill
    Politik
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    Die Erhaltung des Status quo in der Situation um das Kosovo würde den Interessen weder der serbischen noch der kosovarischen Seite Rechnung tragen. Das erklärte John Bolton, Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, am Freitag in Washington.

    Serbiens Außenminister Ivica Dacic sei am Freitag in den USA willkommen gewesen. „Wir sind übereingekommen, dass der Dialog mit dem Kosovo vorangebracht werden sollte, denn keine der Seiten würde vom Status quo profitieren“, schrieb Bolton auf Twitter.

    ​„Es ist an der Zeit, dass beide Seiten zu handeln beginnen“, forderte er.

    Die bewaffnete Konfrontation zwischen den albanischen Separatisten aus der Kosovo-Befreiungsarmee UCK sowie der Armee und Polizei Serbiens hatte 1999 das Bombardement Jugoslawiens zur Folge. Im Februar 2008 verkündeten albanische Strukturen im Kosovo einseitig die Unabhängigkeit der Region von Serbien.

    Die USA und mehrere andere Länder erkannten diese serbische Provinz als einen unabhängigen Staat an. Serbien, Russland, China, Israel, der Iran, Spanien, Griechenland und mehrere andere Länder betrachten das Kosovo weiterhin als Teil Serbiens.

    am/

     

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