03:12 24 Januar 2020
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    Russland ist laut Generalleutnant Robert Ashley, dem Direktor der Defence Intelligence Agency (DIA), eines Geheimdienstes des Pentagons, eine kurzfristige Bedrohung für die USA, China aber eine langfristige. Ashley hat sich auf dem Sicherheitsforum in Aspen (US-Bundesstaat Colorado) zu dem Thema geäußert.

    „Kurzfristig ist das Russland“, sagte Ashley und antwortete damit auf die Frage, wer denn für Washington gefährlicher sei – Moskau oder Peking. Seine Rede wurde auf der Webseite des Forums übertragen. 

    Er sei mit denjenigen einverstanden, die glauben, dass ein Land, das in die Enge getrieben wird, auf unvorhersehbare Weise reagieren könnte. Dies könne durchaus für Russland gelten.

    Zudem würden mehrere tausend Atomsprengsätze (die Moskau zur Verfügung stehen – Anm. d. Red.) eine existenzielle Bedrohung darstellen. „Die Chinesen sind wirtschaftlich führend, und das ist langfristig“, erläuterte der US-Geheimdienstler.

    Westliche Politiker und hochrangige Militärs thematisieren ständig eine angebliche „russische Bedrohung“. Dabei betonte Moskau wiederholt, dass Russland niemals jemanden angreifen werde.

    Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow ist sich die Nato durchaus bewusst, dass Moskau keine Pläne dieser Art habe. Das Bündnis nutze aber einen Vorwand, um mehr Ausrüstung und Bataillone in der Nähe der russischen Grenzen zu stationieren.

    pd/sb/sna

     

     

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    Tags:
    China, Russland, Bedrohung