Widgets Magazine
01:31 21 August 2019
SNA Radio
    Was in der Nacht geschah

    Salvini warnt wegen Migranten, Trump legt nach, Pompeo dankt Mexiko

    © Sputnik / Illustration
    Politik
    Zum Kurzlink
    8500

    Salvini warnt Frankreich und Deutschland wegen Flüchtlingen, Trump legt gegen Abgeordnete nach, Pompeo dankt Mexiko für Maßnahmen gegen illegale Migration, China erhöht Zölle für Edelstahl-Importe, Kanada fliegt Lachse per Helikopter zum Laichen

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

    Salvini warnt Frankreich und Deutschland wegen Flüchtlingen

    Italiens Innenminister Matteo Salvini hat Deutschland und Frankreich davor gewarnt, die Flüchtlingspolitik der EU eigenmächtig zu bestimmen. Es reiche mit den Entscheidungen, die nur in Paris und in Berlin getroffen werden, schrieb der Politiker der Lega am Sonntag in einem Eintrag auf seiner Facebook-Seite. Es gehe nicht an, dass die französische und die deutsche Regierung die Migrationspolitik in der Europäischen Union bestimmen und dabei die Forderungen der am stärksten betroffenen Länder ignorieren, kritisierte Salvini und nannte sein Land und Malta als Beispiele. Italien sei nicht mehr bereit, alle Einwanderer, die in Europa ankommen, zu akzeptieren.

    Trump legt gegen Abgeordnete nach

    US-Präsident Donald Trump hat in der von ihm losgetretenen Konfrontation mit vier weiblichen Abgeordneten der Demokraten nachgelegt. Er glaube nicht, dass die vier Kongressabgeordneten in der Lage seien, die USA zu lieben, schrieb der Republikaner auf Twitter. Sie sollten sich bei Amerika und Israel für die schrecklichen, hasserfüllten Dinge entschuldigen, die sie gesagt haben. Der demokratische Abgeordnete Elijah Cummings verurteilte den erneuten Angriff. Er habe keinen Zweifel daran, dass Trump ein Rassist sei.

    Pompeo dankt Mexiko für Maßnahmen gegen illegale Migration

    US-Außenminister Mike Pompeo hat bei einem Besuch in Mexiko die Bemühungen des Nachbarlandes gegen die illegale Migration gelobt. Bei einem Treffen mit Mexikos Außenminister Marcelo Ebrard dankte Pompeo seinem Kollegen für die Anstrengungen, die nach ersten Anzeichen dazu geführt hätten, dass weniger illegale Migranten an der US-Südgrenze ankämen. Heute läuft eine Frist aus, bis zu der die USA prüfen wollten, ob der Nachbar genug unternommen hätte, um die Migration aus Mittelamerika über Mexiko in die USA einzudämmen.

    China erhöht Zölle für Edelstahl-Importe

    China will Anti-Dumping-Zölle gegen mehrere Edelstahlprodukte aus der Europäischen Union, Japan, Südkorea und Indonesien einführen. Die Zollsätze würden auf 18,1 bis 103,1 Prozent erhöht, teilte das Handelsministerium heute in Peking mit. Die neue Regelung soll bereits ab morgen gelten. Betroffen sind Edelstahlbolzen und warmgewalzte Edelstahlbleche.

    Kanada fliegt Lachse per Helikopter zum Laichen

    Im Westen Kanadas hängen Tausende Lachse auf dem Weg zu ihren Laichgründen fest. Ein Erdrutsch hatte vor einem Monat im Fluss Fraser einen fünf Meter hohen Wasserfall entstehen lassen, den die flussaufwärts schwimmenden Fische nicht überwinden können. Die Regierung der Provinz British Columbia will nun Hubschrauber einsetzen, um die Rot- und Königslachse in der entlegenen Gegend nordwestlich der Ortschaft Kamloops aufzunehmen und weiter oben im Fluss wieder auszusetzen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren