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    Mondlandung der US-Astronauten, 1969 (Archiv)

    „Wir werden bleiben“: USA wollen zurück zum Mond

    © AP Photo / Neil Armstrong/NASA
    Politik
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    Die USA sind laut US-Vizepräsident Mike Pence zu „100 Prozent“ entschlossen, 2024 erneut Astronauten zum Mond zu schicken und dort eine langfristige und nachhaltige Präsenz aufzubauen. Dadurch solle der Weg für eventuelle bemannte Flüge zum Mars geebnet werden.

    „Dieses Mal, (…) wenn wir zum Mond fliegen, werden wir nicht zu Besuch kommen. Wir werden bleiben. Wir werden Ressourcen erschließen. Wir werden neue Methoden entwickeln, neue Technologien. Und dann geht es MondPencevom Mond zum Mars“, sagte Mike Pence gegenüber dem US-Sender CBS.

    Ihm zufolge unterstützt US-Präsident Donald Trump das Nasa-Projekt einer neuen amerikanischen Mondlandung unter dem Namen „Artemis“.

    „Wir verstehen, dass wir, wenn wir zum Mars fliegen – und die Amerikaner werden zum Mars fliegen – neue Technologien, neue Ausrüstung und neue Erfahrungen entwickeln müssen, die wir nur auf dem Mond machen können. Dies ist einer der Gründe, warum wir uns zum Ziel gesetzt haben, US-amerikanische Astronauten in fünf Jahren zum Mond zurückzubringen und dann zum Mars zu fliegen“, so Pence weiter.

    Auch zeigte er sich zuversichtlich, dass die Vereinigten Staaten in der Lage sein würden, die Landung eines Menschen auf dem Roten Planeten noch zu seinen Lebzeiten zu bewältigen.

    „Ich glaube nicht, dass Zweifel bestehen können, dass wir zu unseren Lebzeiten auf dem Mars sein werden. Aber alles beginnt mit einem Sprungbrett, also der Rückkehr zum Mond, der Entwicklung von neuen Technologien und neuer Methoden für die langfristige Präsenz des Menschen auf einem anderen Planeten“, sagte der US-Vizepräsident.

    Zuvor war berichtet worden, dass die USA die Arbeiten an dem wiederverwendbaren Raumschiff „Orion“ abgeschlossen haben und nun beabsichtigen, es im Rahmen der „Artemis“-Mission zum Mond zu schicken. Diese Mission ist nach der griechischen Göttin des Mondes und der Schwester von Apollo benannt. So hatte auch das US-amerikanische Mondprogramm von 1969 geheißen, das die erste Landung eines Menschen auf dem Mond ermöglicht hatte.

    pd/sb/sna

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    Tags:
    Mike Pence, USA, Mond