22:22 05 Juni 2020
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    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko rechnet nach eigenen Worten damit, dass die Europäische Union zur Stabilisierung der Situation in der Ukraine beitragen wird.

    Bei einem Arbeitstreffen mit der Chefin der EU-Vertretung in Weißrussland, Andrea Victorin, sagte Lukaschenko am Montag: „Sie und wir haben ein gemeinsames Problem, ein gemeinsames Sorgenkind, wenn man es so sagen darf – die Ukraine. Ich kenne das ukrainische Volk nur zu gut, und dieses Volk hat all das, was heute in der Ukraine vor sich geht, nicht verdient.“

    Die EU habe früher „viele Hoffnung erweckende Signale“ für die Ukraine gegeben und ihr eine Annäherung mit Europa vorgeschlagen und trage deshalb die volle Verantwortung für das Geschehen in diesem Land, so Lukaschenko.

    „Die Sache ist die, dass dieses Problem uns alle betrifft. Wir, die Ukrainer und Sie leben in ein und derselben Region. Diese Sorge, dieses Kopfweh der Europäischen Union muss so schnell wie möglich beseitigt werden“, betonte der weißrussische Staatschef.

    Er sagte auch, Weißrussland sei zu einer Festigung des politischen Dialogs mit der EU bereit, ohne irgendwelche Ereignisse, seien es Parlaments- oder Präsidentenwahlen, abzuwarten.

    ls/mt

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