03:49 25 Februar 2020
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    Die scharfe Phase der Krise in Venezuela scheint vorerst gebannt zu sein. Mit einem Sturz von Präsident Nicolás Maduro scheint im Moment niemand ernsthaft zu rechnen. Möglicherweise deshalb durfte nun auch der deutsche Botschafter Daniel Kriener in das Land zurückkommen.

    Vor viereinhalb Monaten wurde der deutsche Botschafter Daniel Kriener aus Venezuela ausgewiesen, nun kam er anscheinend wieder zurück.

    Wie das Auswärtigen Amt mitteilte, sei der Diplomat am Samstag in der venezolanischen Hauptstadt Caracas eingetroffen.

    Zuvor hatte die venezolanische Regierung erklärt, dass Kriener wieder zurück darf.

    „Infolgedessen hat der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, Nicolás Maduro, sich entschlossen, den Inhalt der Mitteilung vom 6. März 2019 zu annullieren, worin der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland zur Persona non grata erklärt wurde“, hieß es aus dem venezolanischen Außenamt.

    Die Regierung von Präsident Nicolás Maduro hatte Kriener am 6. März zur unerwünschten Person erklärt und des Landes verwiesen. Sie warf ihm Parteinahme für die Opposition um den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó vor, der sich mit Maduro seit Monaten einen erbitterten Machtkampf liefert.

    ng/dpa

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    Tags:
    Deutschland, Venezuela, Daniel Kriener