06:00 29 Februar 2020
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    Mehrere Länder, die russische Waffen kaufen, werden mit „fast banditenhaften Drohungen“ traktiert. Das erklärte Dmitri Schugajew, Direktor des föderalen Dienstes für die militärtechnische Kooperation mit dem Ausland, am Dienstag in Moskau.

    „Es gibt genug Beispiele dafür, wie der politische Druck buchstäblich zu einem solchen fast banditenhaften Pressing mutiert, da unseren Partnern die Arme ausgerenkt und diversen Strukturen schlimme Folgen angedroht werden“, fuhr Schugajew fort.

    „Natürlich hat das auf das leitende Personal eine gewisse Wirkung. Wir alle sind Menschen, und manchmal ist es überaus schwer, (diesem Druck) zu widerstehen.“

    Russland sei sich darüber im Klaren, dass Sanktionen nicht von heute auf morgen abgeschafft werden. „Wir müssen damit leben“, sagte der Direktor.

    Trotz allem bleibe die Zahl der Kunden, die russische Luftabwehrkomplexe S-400 erwerben wollten, weiterhin unverändert. „Es geht darum, dass S-400 das beste (Luftabwehr-)System ist. Ich werbe mit Vergnügen dafür… Wir sind unseren türkischen Kollegen für ihre unbeirrte Position dankbar. Der Vertrag läuft. In dieser Woche geht die erste Phase der Lieferungen zu Ende“, sagte der Experte.

    Das Stockholmer internationale Friedensforschungsinstitut (SIPRI) hatte zuvor einen Bericht über den globalen Rüstungshandel veröffentlicht. Zu den größten Waffenexporteuren gehören im Zeitraum zwischen 2014 bis 2018 demnach Russland und die USA. In dieser Zeit nahm der globale Rüstungshandel im Vergleich zu den vorangegangenen fünf Jahren um 7,8 Prozent zu.

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