19:48 14 November 2019
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    Ausschreitungen in Hongkong

    „Den Mund halten“: China strikt gegen externe Einmischung in Hongkong

    © REUTERS / EDGAR SU
    Politik
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    China wehrt sich laut der Außenministeriumssprecherin Hua Chunying gegen die Einmischung externer Parteien in die Situation um Hongkong.

    „Unsere Haltung in dieser Frage ist sehr, sehr eindeutig. Wir lehnen alle Versuche von fremden Mächten ab, sich in die Angelegenheiten von Hongkong einzumischen. Wir hoffen, dass sie (externe Parteien – Anm. d. Red.) in dieser Angelegenheit so bald wie möglich den Mund halten und (mit der Einmischung  - Anm. d. Red.) aufhören werden”, sagte Chunying in einem Statement am Mittwoch.

    Die USA und Großbritannien zeigten sich besorgt, nachdem Dutzende Demonstranten Medienangaben zufolge bei einer Sonderaktionen der Ordnungskräfte am Sonntag verletzt worden waren. Sie riefen die Behörden in Hongkong zur Aufnahme einer unabhängigen Ermittlung auf. Die US-Regierung erklärte, die mangelnde Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Hongkong sei beunruhigend.

    Die frühere britische Kronkolonie kommt seit Wochen nicht zur Ruhe. Hunderttausende sind auf die Straßen gegangen, um gegen die Regierung zu protestieren. Auslöser der Proteste war das Gesetz über Auslieferungen von Personen an China, die von der chinesischen Justiz verdächtigt werden. Wegen des massiven Widerstandes wurde es inzwischen auf Eis gelegt.

    Seit der Rückgabe 1997 an China wird Hongkong unter chinesischer Souveränität autonom in den eigenen Grenzen regiert. Die Hongkonger sollen dabei deutlich mehr Freiheiten genießen dürfen als ihre Mitbürger  in den anderen Gebieten der kommunistischen Volksrepublik.

    jeg/gs/sna

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    Tags:
    Einmischung, Proteste, Hongkong, China