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17:46 15 Oktober 2019
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    S-400-Raketenabwehrsysteme  (Archiv)

    US-Appell an die Türkei: S-400 nicht in Dienst stellen

    © Sputnik /
    Politik
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    Die amerikanischen Behörden bitten die Türkei, die in Russland gekauften Raketensysteme vom Typ S-400 nicht in Dienst zu stellen.

    Am Donnerstag hatte das türkische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die erste Etappe der S-400-Lieferungen an die Türkei abgeschlossen sei.

    Ankunft der russischen Raketensysteme des Typs S-400 im türkischen Militärstützpunkr Akinci
    © REUTERS / Turkish Military / Turkish Defence Ministry / Handout
    Später wurde bekannt, dass der amerikanische Senator Lindsey Graham auf Antrag des US-Präsidenten, Donald Trump, den türkischen Außenminister, Mevlüt Çavuşoğlu, dazu aufgerufen habe, die von Russland hergestellten S-400-Raketensysteme nicht in Betrieb zu nehmen.

    Keine Sanktionen, falls…

    „Ich bin unter jenen, die meinen, dass keine Sanktionen verhängt werden sollen, wenn sie (Ankara) die S-400 nicht in Betrieb nehmen (…)“, sagte er.

    Dabei äußerte Graham die Bereitschaft der amerikanischen Seite zu Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen.

    S-400 nicht in Betrieb stellen

    Der amerikanische Außenminister, Mike Pompeo, kommentierte die Aussagen von Graham über die Abschaffung der Sanktionen nicht, jedoch sagte er gegenüber dem TV-Sender „Bloomberg“:

    „Weitere Sanktionen können folgen. Aber ehrlich wollen wir nicht, dass die S-400 betriebsfähig werden.“

    S-400-Lieferungen in die Türkei

    Die Lieferungen der S-400-Raketenabwehrkomplexe in die Türkei begannen am 12. Juli und werden voraussichtlich bis April 2020 dauern. Erdogan bezeichnete das Abkommen mit Russland als die wichtigste Vereinbarung in der modernen Geschichte des Landes und äußerte die Hoffnung, eine gemeinsame Produktion von Luftabwehrsystemen in Gang bringen zu können.

    ak/ae

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    Tags:
    Raketenabwehrsystem S-400, Russland, Türkei, USA