22:52 16 Februar 2020
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    Was wird mit dem Brexit? (340)
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    Nach EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker weist auch Frankreich Forderungen des neuen britischen Premierministers Boris Johnson nach Neuverhandlungen beim Brexit-Vertrag zurück.

    Frankreich wolle mit Johnson zusammenarbeiten, sagte Europa-Staatssekretärin Amelie de Montchalin am Freitag. Nachverhandlungen beim Brexit schloss sie aber aus. Der Vertrag sei der beste Weg, Großbritannien einen ordentlichen Austritt aus der Europäischen Union zu ermöglichen.

    Absage von Juncker

    Juncker hatte bereits am Donnerstag Johnson diesbezüglich eine Absage erteilt. In dem ersten Telefonat der beiden seit dem Amtsantritt von Johnson, sagte Juncker, der von Johnsons Vorgängerin Theresa May ausgehandelte Vertrag sei der beste und einzige Deal mit der EU. Er zeigte sich einer Sprecherin zufolge jedoch offen dafür, Vorschläge von Johnson zu prüfen. Dieser fordert die Abschaffung der Nordirland-Klausel, die eine harte Grenze zwischen der britischen Provinz Nordirland und dem EU-Mitglied Irland vermeiden soll. Johnson will, dass Großbritannien die EU am 31. Oktober ohne Wenn und Aber verlässt.

    ai/rtr

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    Boris Johnson, Frankreich, Brexit