23:21 17 November 2019
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    Russlands Außenamt reagiert auf Kommentar deutscher Botschaft zu Regionalwahlen

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    Politik
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    Das russische Außenministerium hat als Reaktion auf einen Kommentar der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Moskau zu den Regionalwahlen in Russland die diplomatische Vertretung aufgerufen, das Wiener Übereinkommen einzuhalten und sich nicht in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates einzumischen.

    Die deutsche Botschaft hatte zuvor bei Twitter den Gang der Vorbereitung auf die Regionalwahlen in Russland kommentiert und bemängelt, dass die Behörden viele Oppositionskandidaten nicht zu den Wahlen zugelassen hätten. „Wenige Wochen vor der Regionalwahl in Russland haben die Behörden viele Oppositionelle von der Wahl ausgeschlossen. Gestern dann Hausdurchsuchungen und Verhaftungen bei prominenten Politikern. All das besorgt uns sehr. Russische Bürger müssen fair und frei wählen dürfen“, heißt es.

    In einem an die deutsche Botschaft gerichteten Tweet schreibt das russische Außenamt: „Haben Sie denn keinen wichtigeren Grund zur Sorge? Halten Sie sich an das Wiener Übereinkommen und mischen Sie sich nicht in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten ein.“

    Das im Jahr 1961 angenommene Wiener Übereinkommen über  diplomatische Beziehungen untersagt eine Einmischung von Diplomaten in die inneren Angelegenheiten des jeweiligen Residenzstaates.

    ls/ae

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    Botschaft, Außenministerium Russlands, Twitter, Deutschland, Russland