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04:48 21 Oktober 2019
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    US-Präsident Donald Trump (Archivbild)

    Trump nennt Schuldigen für schlechte Beziehungen zu Russland

    © AP Photo / Evan Vucci
    Politik
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    Die USA hätten keinen Grund, um sich nicht mit Russland zu verstehen. Laut US-Präsident Donald Trump  haben die Ermittlungen von Sonderstaatsanwalt Robert Müller die Beziehungen zu Moskau nachteilig beeinflusst.

    „Wir haben das 2,5 Jahre lang beobachtet. Und das ist das Beste, was sie (die Demokraten) haben. Und das ist eine Schande. Und sie werden in der Welt ausgelacht. Leider ist das sehr schlecht für unser Land. Das ist schlecht für unsere Beziehungen zu anderen Ländern, einschließlich Russland. Es gibt keinen Grund für uns, nicht mit Russland auszukommen. Es gibt keinen Grund für uns, nicht mit anderen Ländern auszukommen“, erklärte Trump gegenüber Reportern.

    Trotz der Behauptung, dass es keine Gründe für schlechte Beziehungen zu Moskau gebe, wiederholt Trump jedoch regelmäßig, dass niemand vor ihm derart strenge Maßnahmen gegen Russland ergriffen habe, einschließlich zahlreicher Sanktionen und der Massenvertreibung von Diplomaten.

    In den letzten Jahren hatten Moskau und Washington einander regelmäßig vorgeworfen, gegen den INF-Vertrag zu verstoßen. Washington geht davon aus, dass Moskau die wahren Möglichkeiten des neuartigen Marschflugkörpers 9M729 für Iskander-Komplexe verheimlicht. Dem Pentagon zufolge hat die Rakete eine Flugweite von mehr als 500 Kilometern.

    Moskau weist die Anschuldigungen als aus der Luft gegriffen zurück und fordert von den USA die Untermauerung ihrer Vorwürfe mit konkreten Fakten.

    Darüber hinaus üben die Vereinigten Staaten aktiv Druck auf verschiedene Länder aus, damit sie auf den Kauf russischer Waffen verzichteten. Washington geht auch aktiv gegen den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 an.

    Im April hatte das US-Justizministerium eine Neufassung des Berichts des Sonderermittlers Robert Mueller zu den „Russlands-Ermittlungen“ veröffentlicht. Der Bericht wirft Russland vor, sich in die US-Präsidentschaftswahl 2016 über soziale Netzwerke und durch Hackerangriffe eingemischt zu haben. Es habe jedoch keine Absprachen zwischen dem Wahlkampfteam von Trump und Russland gegeben, heißt es im Bericht. Außerdem betonte Mueller, dass der US-Staatschef nicht versucht habe, die Justiz des Landes zu behindern.

    Moskau hatte Anschuldigungen dieser Art wiederholt entschieden zurückgewiesen.  Es gebe  im  Bericht  keine  neuen  Informationen und  keine  argumentierten Beweise  für eine „russische  Einmischung“, hieß es.

    sm/ae

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    Tags:
    Robert Mueller, Russland, USA