02:29 03 Juni 2020
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    Serbien hat nach eigenen Angaben zehn Spähpanzer aus Russland erhalten. Zuvor hatte Rumänien einer russischen Waffenlieferung die Transitgenehmigung in Richtung des Balkanstaates verweigert. Medien berichteten sogar über die Festsetzung eines russischen Panzertransports auf der Donau, was Moskau jedoch umgehend dementierte.

    „Zehn Panzerwagen des Typs BRDM-2 mit Ersatzteilen sind in Serbien eingetroffen“, teilte das Verteidigungsministerium in Belgrad am Samstag mit. Die Technik sei sicher auf dem Luftwege in den Balkanstaat gebracht worden; Probleme habe es keine gegeben. 

    Einen Tag davor hatte das russische Verteidigungsministerium Berichte zurückweisen müssen, laut denen russische Panzerwagen beim Transport auf der Donau in Richtung Serbien durch rumänische Behörden festgesetzt worden sein sollen. Moskau bestätigte, dass militärische Erzeugnisse entsprechend einem bilateralen Vertrag nach Serbien geliefert worden seien. Doch die Lieferung sei nicht über die Donau erfolgt.

    Das rumänische Außenministerium teilte seinerseits am Freitag mit, dass das Land die Beförderung von russischer Kriegstechnik auf der Donau nach Serbien verboten habe – unter anderem wegen der gegen Russland verhängten EU-Sanktionen.

    Aus der heutigen Mitteilung des serbischen Verteidigungsamtes geht nicht hervor, ob es sich um die betreffende oder eine andere Lieferung handelt. Darin bedankt es sich bei der russischen Seite jedoch für die erfolgreiche Zusammenarbeit und Umsetzung eines militärtechnischen Vertrages.

    sp

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