18:12 12 August 2020
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    Das Entwicklungstempo zur Produktion von schwerem Wasser ist im Iran laut dem russischen Vize-Außenminister Sergej Rjabkow nicht so hoch, um dies als ein akutes Problem anzusehen. Dies sagte Rjabkow gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti am Samstag.

    „Was die Entwicklung der Produktion von schwerem Wasser durch den Iran anbetrifft, so ist das Tempo nicht so hoch, dass dies den Charakter eines scharfen, akuten und eine sofortige Lösung erfordernden Problems bekommen könnte“, sagte Rjabkow im Vorfeld eines Treffens der gemeinsamen Kommission zum Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA) in Wien.

    Hauptthemen beim Treffen

    Iranische ballistische Rakete Qadr (Archivbild)
    © AFP 2020 / Mahmood Hosseini /TASNIM NEWS
    Bei diesem Treffen würden ebenfalls der Mechanismus von INSTEX und die Situation um den Atomreaktor in Arak zu den Hauptthemen gehören, so Rjabkow.

    „INSTEX wird natürlich (als Hauptthema – Anm. d. Red.) sein, aber da wird es noch viel anderes geben. Alle Projekte, die weiter realisiert werden und die auf Schwierigkeiten stoßen, darunter die mit den US-Drohungen und dem direkten Sanktionseinsatz verbundenen – wie Furdo, Arak und alles andere, werden natürlich Themen Nummer 1 sein“, sagte Rjabkow am Rande des Treffens der gemeinsamen Kommission.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    schweres Wasser, INSTEX, Gemeinsamer Umfassender Aktionsplan (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA), RIA Novosti, Sergej Rjabkow, Iran